„Ihr habt keine Chance am Markt.“
Zwei Cousins, ein Juror, der ihnen keine Chance gab, und 17.000 Bestellungen. Warum Matcha so oft nach Gras schmeckt und was Eren und Mikail dagegen gemacht haben, obwohl ihnen alle abgeraten haben.
Eren & MikailGründer von Mikoya★★★★★ 4,7 · 1.900+ Bewertungen01„Das macht überhaupt keinen Sinn.“

„Das macht überhaupt keinen Sinn, und ihr habt meiner Meinung nach keine Chance am Markt.“
Diesen Satz hat ein Juror zu uns gesagt, als wir Mikoya einer Jury aus Investoren vorgestellt haben.
Das sind wir: Eren und Mikail, zwei Cousins. Und letzte Woche haben wir unsere 17.000. Bestellung verpackt.
Also stellt sich die Frage: Was war eigentlich das Problem? Lass es uns kurz erklären.
02Wo Matcha falsch abgebogen ist
Wir sind absolute Matcha-Fanatiker. Aber irgendwann ist uns aufgefallen, dass bei Matcha etwas gewaltig schiefläuft.
Dabei ist die Idee genial: Vergiss den alten Teebeutel. Bei Matcha trinkst du das ganze, fein gemahlene Blatt.
Mit der steigenden Nachfrage sind aber zwei große Probleme gewachsen:
- Die Produktion ist langsam. Richtig langsam. Eine traditionelle Steinmühle schafft gerade mal rund 30 Gramm pro Stunde.
- Guter Matcha ist teuer. 8 € für einen Matcha Latte im Café sind längst keine Seltenheit mehr.
Die Lösung vieler Hersteller: Blätter, die in Matcha eigentlich nichts verloren haben. Industriell vermahlen, aus späteren Ernten. Erst ein bisschen, dann immer mehr.
Das Ergebnis kennst du wahrscheinlich selbst: „Matcha schmeckt nach Gras.“ Denn spätere Ernten sind zwar günstiger und schneller produziert, schmecken aber oft bitter und grasig.
Wir wollen hier niemanden schlechtreden. Aber wir haben uns eine ganz einfache Frage gestellt …
